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City Lights Clippings 325/387
Ruth Waterbury, Silver Screen, New York, April 1931
Ruth Waterbury
(...) Photo, Screenland, Nov. 1930, detail
& Charlie liebt...
Geschichte eines Handkusses
in vier Bildern
aus dem neuen Charlie-Chaplin-Film „Lichter der Stadt“
Auf einer Treppe steht ein Mädchen – und Chaplin
flirtet mit ihm. Eine kleine Episode aus seinem grossen Film,
aber gerade dieser kleine Ausschnitt lässt uns Chaplins
grosse Kunst erleben. Eine kahle Treppe ist das einzige Requisit
dieser Szene. Und auf dieser Treppe entwickelt sich
ein Liebesspiel, in dem jede Bewegung eine Kostbarkeit ist
und in uns eine Freude erweckt, wie sie eben nur
Chaplin geben kann. Chaplin liebt, und jede Nuance dieses
schüchternen Liebhabers: die Hemmungen, die er
zu überwinden hat, bis er den Handkuss wagt, der ihn zum
glücklichsten Menschen macht – all das rundet diese
eine wundervolle Szene zu einem Meisterwerk.
Nur wegen des glückhaften Lächelns, nach vollbrachter
Tat, würde der Film lohnen, wegen dieser kahlen
Treppe, auf deren Stufen der Liebhaber Chaplin einem
Mädchen einen Handkuss schenkt. Trotz der leisen
Komik wirkt diese Liebe so echt und wahrhaft, von einer
Ausdruckskraft, wie sie bisher nur wenigen Künstlern
gelungen ist.
(...) Weltspiegel, Berliner Tageblatt, March 1, 1931, detail
& City Lights Scene
& CHAPLIN 4. April SASCHA PALAST
(...) Ad, Abend, Wien, April 1, 1931
& CHAPLIN 4. April SASCHA PALAST
(...) Ad, Illustrierte Kronen Zeitung, Wien, April 2, 1931
Die österreichische Premiere von City Lights –
Lichter der Großstadt – findet im Sascha-Palast in Wien
am 1. April 1931 statt. Der Film läuft am 4. April
1931 im selben Kinotheater an.
Sascha-Palast, Ungargasse 60/Rennweg, III. Bezirk, Wien.
„Was bitterly disappointed“
Editorial content. „The Final Fling
This movie business is a bad business in which
to make prophecies.
I arrived at that thought after seeing Chaplin‘s City Lights.
In the first issue of Silver Screen last October,
Charlie, talking against talkies, said, ,I am exceedingly
enthusiastic about City Lights. it is truly a motion
picture as motion pictures should be, which means motion
and no talk. I confidently believe that after it is seen,
sixty percent of the productions thereafter will revert to
non-dialogue.‘
Well, this writer, speaking for herself, was bitterly
disappointed. City Lights seemed to her one of the weakest
and least brilliant pictures Chaplin has ever made.“ (...)
„Ruth Waterbury
Editor.“
Photo. „Charlie Chaplin“
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